INTRAPRENEURSHIP – SO KOMMT GRÜNDERGEIST IN IHR UNTERNEHMEN UND IHRE MITARBEITER WERDEN ZU ENTRAPRENEUREN (ÜBERBLICK)

Dies ist der Auftakt zu einer Serie von Artikeln in dem Sie einen Überblick über die Bedeutung von Intrapreneurship erhalten. Sie erfahren was Intrapreneurship genau bedeutet, wie es funktioniert und was es für eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmen braucht.

DAS WICHTIGSTE IM ÜBERBLICK

Das übergeordnete Ziel von Wirtschaftsunternehmen ist es, neben dem laufenden Kerngeschäft neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Hierbei können Intrapreneure einen wertvollen Beitrag leisten.

Intrapreneurship bedeutet, dass angestellte Mitarbeiter wie eigene Unternehmer agieren können. Dabei haben sie die Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses, können sich aber innerhalb ihrer Arbeitszeit mit ihrer Idee beschäftigen, ohne dabei das Risiko einer Existenzgründung auf sich zu nehmen.

Der Vorteil für die Intrapreneure ist dabei, wenn eine Idee scheitert oder nicht umgesetzt wird, sind sie dennoch im Unternehmen angestellt und müssen nicht um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten, wie dies beispielweise bei Startup-Gründern passieren kann.

Eine Rahmenbedingung, die Intrapreneurship fördert, ist zunächst einmal die Offenheit der Manager und Führungskräfte, das innovative Potential der Mitarbeiter zu nutzen und zu fördern.
Die Einrichtung einer zentralen Stelle, die als Anlaufstelle für Innovationen agiert, hilft ebenfalls. Die Mitarbeiter müssen wissen, wohin sie sich wenden können und dass ihre Ideen erwünscht sind und ernsthaft geprüft werden. Diese Möglichkeit muss allen Mitarbeitern im Unternehmen offenstehen – von der Basis bis zum Management.

Selbst wenn das Unternehmen zu klein ist für groß angelegte Intrapreneurship-Programme, so lassen sich doch viele der beschriebenen Maßnahmen mit wenig Aufwand organisieren. So entsteht Gründergeist unter den Mitarbeitern und führt zu mehr Innovationen. Wichtig sind das Commitment und die Offenheit der Unternehmensführung, Innovationen von innen her aus zuzulassen und Mitarbeitern die notwendigen Ressourcen (Zeit, Netzwerke, Geld) zu geben, um die Ideen zu entwickeln und zu präsentieren.

Wer als Mitarbeiter diesen Beitrag liest und Ideen hat, muss nicht darauf warten, bis ein Intrapreneurship-Programm aufgelegt wird. Stattdessen sollte er von sich aus auf seine Führungskraft zugehen und für die Ressourcen kämpfen, die er benötigt, um seine Idee umzusetzen.

Zum Weiterlesen:
Teil 1: Intrapreneurship – So gelingt Innovation aus dem eigenen Unternehmen heraus

Teil 2: So denken und arbeiten Intrapreneure

Teil 3: Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Intrapreneurship in ihrem Unternehmen

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