INTRAPRENEURSHIP – ERFOLGSFAKTOREN FÜR EIN ERFOLGREICHES INTRAPRENEUR PROGRAMM IN IHREM UNTERNEHMEN

Dies ist der dritte Teil einer Serie von Artikeln in dem Sie einen Überblick über die Bedeutung von Intrapreneurship erhalten. Sie erfahren was Intrapreneurship genau bedeutet, wie es funktioniert und was es für eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmen braucht.

FÖRDERUNG VON INTRAPRENEURSHIP IM UNTERNEHMEN

Gute Ideen entstehen überall im Unternehmen, manchmal sogar dort, wo man sie am wenigsten erwartet Daher setzen immer mehr Unternehmen auf interne Programme und Maßnahmen, um das unternehmerische Potential der Mitarbeiter und deren Ideen zu nutzen und weiterzuentwickeln.

Ein wichtiges Kriterium bei der Etablierung dieser Programme ist, dass diese idealerweise allen Mitarbeitern offenstehen – von der Reinigungs- kraft bis hin zum Unternehmenschef.

Großkonzerne etablieren umfangreiche Intrapreneurship-Programme, welche allen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Ideen zu präsentieren. Sofern diese Ideen Potential haben, können die Ideengeber diese auch eigenständig innerhalb der Organisation umsetzen. Diese Programme und die Ideenauswahl sind sehr umfangreich und kostenintensiv und daher für kleine und mittelständische Unternehmen nur schwer umzusetzen. Allerdings kann jedes Unternehmen innerhalb der Organisation mit wenig Aufwand Maßnahmen ergreifen, mit denen sich Intrapreneurship fördern lässt.

However, any company can take steps within the organization with little effort to promote intrapreneurship.

BEKENNTNIS DER UNTERNEHMENSLEITUNG

Zunächst ist es wichtig, dass die Unternehmensleitung sowie Führungskräfte ein klares Bekenntnis abgeben, dass die Entwicklung von Innovationen und das Engagement von Intrapreneurship gewünscht und gefördert werden. Die Mitarbeiter sollten sich ermächtigt fühlen, über Innovationen nachzudenken, und offen darüber sprechen können. Die Führungskräfte sollten für diese Mitarbeiter und deren Ideen offen sein und sie als Ratgeber, Mentoren und Türöffner unterstützen, ihre Ideen weiterzuentwickeln. .

INNOVATIONSMANAGEMENT/INNOVATIONSWORKSHOPS

Das Innovationsmanagement umfasst alle Maßnahmen, um Erneuerungen im Unternehmen zu fördern und zu nutzen Dabei steht nicht nur das Neue alleine im Mittelpunkt, sondern auch der Nutzen durch die Neuerung. Das Ziel sind neue und verbesserte Produkte, neue Geschäftsmodelle oder neue Prozesse.

Um diese erfolgreich zu etablieren, werden Rahmenbedingungen für das Unternehmen definiert, damit überall im Unternehmen Ideen entstehen können und zu Innovationen umgesetzt werden.

Innovationsworkshops sind moderierte Veranstaltungen, welche innerhalb des Innovationsmanagements organisiert werden, um Ideen zu generieren oder zu vertiefen oder Vorschläge zu bewerten und auszuwählen. Dabei kann es sich um verschiedene Innovationsthemen handeln wie zukünftige Produkte und Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle oder Maßnahmen zur Produktivitätserhöhung.

INNOVATION MANAGER

Grundsätzlich hilft es, wenn im Unternehmen die Position eines Innovation- Managers geschaffen wird Dieser ist der Ansprechpartner für alle, die in der Firma unternehmerisch tätig werden wollen Dabei erstellt er Innovationsprogramme und etabliert Intrapreneurship im Unternehmen.

Der Innovation-Manager bildet die Schnittstelle zwischen Topmanagement und den Mitarbeitern, organisiert Ideen-Workshops, vernetzt Mitarbeiter zu abteilungsübergreifenden Teams oder hilft bei der Formierung neuer eigenständiger und cross-funktionaler Teams, um Ideen weiterzuentwickeln, zu testen und umzusetzen.

AUTONOMIE

Ein wesentliches Merkmal von Intrapreneuren ist, dass sie Entscheidungen selbstständig treffen können und dürfen, um eigenständig und somit schnell reagieren zu können.

. Diese Kompetenz fördert auch gleichzeitig das Verantwortungsbewusstsein, die Problemlösungskompetenz und die Motivation.

Wird die Entscheidungskompetenz nicht abgegeben, besteht die Gefahr, dass Mitarbeiter ihre Selbstständigkeit aufgeben und bei jedem Anliegen die Vorgesetzen kontaktieren, was sich dann wiederum demotivierend auswirkt.

Allerdings gibt es hier nicht nur Schwarz und Weiß, es ist auch möglich ein Team einzusetzen, welches aus Mitgliedern verschiedener Abteilungen besteht und welches die Prozessverantwortung und Entscheidungskompetenz erhält. Somit ist sichergestellt, dass Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. .

POSITIVE FEHLERKULTUR

Diejenigen, die das Risiko des Scheiterns eingehen, in Fehlern Chancen sehen und bereit sind, daraus zu lernen, werden langfristig Erfolg haben. Daher muss die Unternehmenskultur auch Fehler tolerieren, um Intrapreneurship zu fördern.

Wenn Fehler passieren, ist es wichtig, dass diese ohne Vorwürfe auf- gearbeitet werden. Nur so kann die Ursache festgestellt und können Maßnahmen ergriffen werden, damit die Fehler nicht noch einmal passieren. Der Startup-Prozess basiert sehr stark auf schnellen Entscheidungen, Tests und Feedback, sodass bei jedem Fehler die Möglichkeit besteht, diesen schnell zu korrigieren und erneut zu testen.

FREIRÄUME

Intrapreneurship entsteht durch Kreativität und Kreativität benötigt auch räumlichen und zeitlichen Raum. Somit können Unternehmen Intrapre- neurship dadurch fördern, dass sie den Mitarbeitern Zeit für die Arbeit an eigenen Ideen und Projekten einräumen. Google hatte seinen Mitarbeitern 20 Prozent Arbeitszeit hierfür gegeben. Dies ist sicherlich sehr radikal und für viele Unternehmen nicht machbar. Aber auch wenige Stunden in der Woche oder auch Sondervereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Vor- gesetzten sind sicherlich Möglichkeiten, um ein Zeichen zu setzen, dass Intrapreneurship für das Unternehmen wichtig ist. Mittlerweile fördern immer mehr Unternehmen auch den internen Austausch durch Company Networking Dates, bei denen der Dialog über die Abteilungen hinaus gefördert wird. Aber auch wenige Stunden in der Woche oder auch Sondervereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Vor- gesetzten sind sicherlich Möglichkeiten, um ein Zeichen zu setzen, dass Intrapreneurship für das Unternehmen wichtig ist. Mittlerweile fördern immer mehr Unternehmen auch den internen Austausch durch Company Networking Dates, bei denen der Dialog über die Abteilungen hinaus gefördert wird.

Intrapreneurship benötigt möglichst viele der beschriebenen Maßnahmen, um langfristig erfolgreich zu sein und die Unternehmenskultur zu verändern. .

Firmen konzentrieren sich vor allem auf diesen Bereich, wenn sie eine Gründerkultur im Unternehmen implementieren wollen. Dies reicht aber nicht aus.

Firmen konzentrieren sich vor allem auf diesen Bereich, wenn sie eine Gründerkultur im Unternehmen implementieren wollen. Dies reicht aber nicht aus. Konzentriert man sich nur auf diesen Aspekt, kann es schnell passieren, dass nach anfänglicher Euphorie nur noch wenige Ideen eingereicht werden. Bei der Kombination von verschiedenen Maßnahmen besteht eine gute Chance auf eine langfristige Veränderung der Unternehmenskultur hin zu mehr Innovationen und Gründergeist.

Frage an Sie, werter Leser: Können Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen durch Kollaborationsplattformen erkennen, wo im Unternehmen an innovativen Projekten gearbeitet wird, und sich daran beteiligen?

Zum Weiterlesen:

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Zum Weiterlesen:

Teil 1: Intrapreneurship – So gelingt Innovation aus dem eigenen Unternehmen heraus

Teil 2: So denken und arbeiten Intrapreneure

Teil 3: Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Intrapreneurship in ihrem Unternehmen

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